Hafengeburtstag Hamburg

Der 824. Geburtstag des Hamburger Hafens lockte uns mal wieder in den Norden der Republik.

Wie schon befürchtet, riefen einige Hamburger Hotels einen ziemlich heftigen Veranstaltungszuschlag auf, weshalb wir uns etwa 30 Kilometer südlich in Buchholz, in einem Hotel nahe des Bahnhofs, einquartierten. Nach etwa 40 Minuten Fahrzeit, spuckte uns die S-Bahn an den Landungsbrücken in eine gewaltige Menschenmenge. Ja, wir hatten mit ordentlich Betrieb gerechnet, doch solch ein Gedränge hatten wir nicht erwartet.

Die vielen Schiffe interessierten uns allerdings heute noch nicht und so bahnten wir uns den Weg über die Hafenstraße zum Fischmarkt, wo auf der Astra-Bühne zwei unserer Lieblingsbands, nämlich Unzucht und Mono Inc., auf dem Line-Up standen. Das Wetter hielt, die Stimmung war top und nach einer ordentlichen Portion Dark Rock brachte uns der letzte Zug wieder zurück nach Buchholz.

Am Freitag wollten wir uns dann ein paar Schiffe ansehen. Wir rechneten mit langen Warteschlangen, doch im ersten Versuch kamen wir ganz ohne Wartezeit an Bord des deutschen Zollkreuzers ‚Helgoland‘. Auf dem modernen Doppelrumpfschiff konnten wir unter anderem den Maschinenraum und die Brücke besichtigen. Die lange Menschenschlange vor der ‚Gorch Fock‚ ließen wir links liegen, denn mit dem russischen Segelschulschiff ‚Mir‘, hatten wir vor ein paar Jahren schon einmal einen vergleichbaren Großsegler besichtigt.

Entlang der unzähligen Fressbuden schlenderten wir in Richtung Speicherstadt und versuchten unser Glück an einem anderen Schiff der deutschen Marine, der Fregatte ‚Sachsen‘. Nach einer guten halben Stunde standen wir endlich auf der Gangway und konnten den Rundgang über das Schiff beginnen, dessen Höhepunkt auch hier die Besichtigung der Brücke war. Längsseits der ‚Sachsen‘ lag der britische Zerstörer ‚Defender‘, eines der modernsten Schiffe der Navy, das in den Rundgang mit einbezogen wurde und wo unter anderem der futuristisch wirkende Waffenleitstand präsentiert wurde.

Der obligatorische Abend in unserem Lieblings-Aussie-Pub ‚Down Under‘ bei leckeren Burgern und Chicken Wings rundete einen gelungenen Start ins verlängerte Wochenende ab.

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