Auswärtsspiel in Aachen und Tagebau Garzweiler

Unser zweites Hobby neben dem Geocaching (ja, wir haben tatsächlich noch weitere Hobbies) führte uns heute mit der TSG Sprockhövel auf den Aachener Tivoli.

Der alte Tivoli, der bis vor kurzem noch die Heimat der Alemannia-Profis war, dient heute der zweiten Mannschaft als Spielstätte. Der TSG in diesen grossen Stadien beim Kicken zuzusehen ist immer ein besonderes Erlebnis und erst recht, wenn dann auch noch ein 3:1 Sieg dabei herausspringt.

Und nach dem Spiel (wer hätte das gedacht) lockten noch ein paar Tupperdöschen in der Umgebung. Pflichtaufgabe waren natürlich die beiden Tivoli-Caches, die sich mit den beiden Stadien und der Aachener Alemannia beschäftigten. Recht problemlos konnten wir zu den drei Punkten in der NRW-Liga auch noch zwei Punkte fürs Caching-Konto einfahren.

Für den Rückweg hatten wir dann einen Abstecher zum Braunkohle-Tagebau Garzweiler geplant. Von mehreren Aussichtspunkten kann man gut in das riesige Loch blicken, ohne die Dimensionen wirklich zu begreifen. Selbst die über 200m langen und über 70m hohen Schaufelradbagger wirken fast wie Spielzeuge in dem gigantischen Areal.

Ein schöner und besonderer Abschluss des Tages waren die beiden Caches im Bereich der früheren Autobahn A44. Ein Abschnitt der A44 ist dem Tagebau zum Opfer gefallen und zum Teil schon weggebaggert. Ein kurzes Stück in der Nähe des ehemaligen Autobahnkreuzes Holz (jetzt ist es nur noch ein Autobahndreieck) ist aber noch zugänglich. Es war schon ein komisches Gefühl mitten auf einer breiten Autobahn spazierenzugehen und obwohl man genau wusste, dass die Bahn stillgelegt ist, zuckte man bei jedem Fahrgeräusch von der nahegelegenen A46 unwillkürlich zusammen.

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