Hattinger Herbst-Runde

Kalt war es, als wir heute morgen das Haus verließen, doch die Sonne strahlte von einem blauen Himmel.

Am Startpunkt der Wanderung, der Henrichshütte in Hattingen angekommen war davon aber nichts mehr zu sehen, denn dampfend schickte die Ruhr dichten Nebel in das Tal. Fast schon mystisch schien der Satkom-Tower über dem Nichts zu schweben. Dick eingemummt machten wir uns auf den Weg, der uns kurz hinter der Ruhrbrücke vom Fluss auch schon wieder abgeschnitten wurde. Nach dem Hochwasser vom letzten Wochenende war der Leinpfad auf einem kurzen Stück noch immer überflutet, doch die Stelle ließ sich gut über höher gelegene Wiesen umgehen. Es war beeindrucked zu sehen bis in welche Höhe das Treibgut in den Bäumen hing.

Langsam lichtete sich dann der Nebel und die Sonne gewann Oberhand. Eine Bekleidungsschicht nach der anderen wanderte in den Rucksack – erst recht nach dem Anstieg zur Isenburg. Durch die Ruinen des alten Gemäuers und weiter über die Höhe ging es dann nach Nierenhof. Kurz folgtem wir dem Weg entlang des Wodantals, bevor es wieder aufwärts in Richtung Schulenburg ging.

Mal so nebenbei: ist hier eigentlich jedes dritte Gebäude ein Reiterhof??? So vielen Gäulen wie heute sind wir im Wald ja noch nie begegnet!!!

Doch auch die veräppelten Wege konnten uns nicht aufhalten und durch erst noch dicht bewaldetes, später dann aber deutlich städtischeres Gelände wurden wir von unserem GPS-Gerät nach einer sehr abwechslungsreichen Wanderung wieder zu unserem Auto geführt.

Streckenlänge: ca. 19km

Unsere heutige Cacheausbeute:

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