Hammerfest – Tromsø: Unterwegs auf der Hurtigruten

Das heutige Tagesziel hiess Tromsø. Verkehrsmittel der Wahl war aber nicht das Auto, sondern es sollte per Hurtigruten-Schiff weitergehen.

Gegen Mittag lief die MS Polarlys dann im Hafen von Hammerfest ein, unser Mietwagen wurde aufs Autodeck verfrachtet und wir bezogen für eine Nacht eine Kabine auf Deck 3.

Glücklicherweise hatte sich der stürmische Wind der letzten Tage gelegt, so dass wir die Fahrt durch die Inselwelt Nordnorwegens draußen aus dem Aussichtsdeck genießen konnten. Der erste optische Leckerbissen war die Anfahrt auf Oksfjord. Das 500-Seelen-Dörfchen liegt malerisch eingerahmt von schneebedeckten Bergen an einem kleinen Fjord.

Die anschließende 2-stündige Fahrt durch offene Gewässer brachte das 123m-Schiff nur leicht ins Schlingern, während andere Passagiere von der stürmischen Nordkapp-Passage von deutlich stärkerem Seegang zu berichten wussten.

Nach einem hervorragenden 3-Gang-Menü (endlich mal keine Pizza) nahmen wir dann langsam aber sicher Kurs auf Tromsø, wo wir kurz vor Mitternacht festmachen sollten. Da wir uns noch deutlich nördlich des Polarkreises befanden und es dort in den Sommermonaten bekanntlich nicht dunkel wird, stand einem nächtlichen Stadtbummel nichts im Wege. Nur der Ausschank der nördlichsten Brauerei der Welt (Mack) hatte zu dieser Tages- bzw. Nachtzeit leider geschlossen.

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