Bergische Wanderungen: Gelpetal

Die heutige Preisfrage lautete: Wo geht man an einem Ostermontag bei traumhaftem Wetter wandern, wenn man nicht so weit fahren und nur ungern von Menschenmassen durch die Landschaft geschoben werden möchte? Das Gelpetal befindet sich da eher nicht unter den Top-3-Antworten, doch die Aussage „oft nicht auf den bekannten Massentourismuswanderwegen“ in der Beschreibung dieser Tour, machte uns neugierig und ließ uns diese Runde wagen.

Direkt nach dem Start in Holthausen ging es auch gut los. Über einen schönen Wiesenweg verschwanden wir schnell auf einem schmalen Pfad im Wald und im weiteren Verlauf musste man teilweise schon recht genau hinschauen, um den Wegverlauf überhaupt erkennen zu können. Dafür waren wir aber auch, wie erhofft, fast vollkommen alleine unterwegs.

Wenn man dann mal unten im Gelpetal den Hauptweg streifte, merkte man direkt, wie viel hier doch eigentlich los war. Doch fast immer ging es schnell auf einem Trampelpfad wieder aus dem Tal heraus, was uns zwar einige Höhenmeter, dafür aber auch entspannende Ruhe einbrachte. Lediglich am Haus Zillertal und im Bereich der Ronsdorfer Talsperre wurde es mal etwas voller, was aber nicht wirklich tragisch war.

Damit bleibt abschließend nur noch festzuhalten, dass in der Tourenbeschreibung nicht zu viel versprochen wurde und wir eine tolle Osterrunde in schöner Landschaft zwischen Wuppertal und Remscheid drehen durften.

GC69MRN – Bergische Wanderungen: Gelpetal (Pfadfinderversion)

volle Distanz: 12.43 km
Maximale Höhe: 329 m
Minimale Höhe: 161 m
Gesamtanstieg: 426 m
Gesamtabstieg: -435 m

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