Paddeln auf der Rurtalsperre

Nach zwei Wandertagen hatten wir uns für heute mal ein anderes Betätigungsfeld ausgeguckt. Wir wollten auf der Rurtalsperre Kajak fahren, was wir noch nie zuvor gemacht hatten.

Zunächst schien das allerdings keine so gute Idee zu sein, da im Gegensatz zum strahlenden Sonnenschein auf den Eifelhöhen, eine dichte Nebelglocke über dem Stausee hing. Auf der Anfahrt nach Woffelsbach leistete die Sonne aber ganze Arbeit und vertrieb zügig die Wolken aus dem Tal.

Am Bootsverleih hatten wir schnell ein passendes Zweierkajak für einen halben Tag angemietet, das wir allerdings erst noch einige Meter bis zum Ufer wuchten mussten. Einmal im Wasser angekommen überwog dann eine erstaunliche Leichtigkeit. Es war nicht so kippelig wie befürchtet und das Paddeln einfacher als erwartet. Als wir unsere Bewegungen endlich einigermaßen synchronisiert hatten, gelang es uns erstaunlich flott über das Wasser des Stausees zu gleiten. Nach dreistündiger Paddelei wurden die Arme aber doch langsam schwerer, so dass wir wieder Kurs auf den Heimathafen in Woffelsbach nahmen.

Nach einem Belohnungseis unternahmen wir am späten Nachmittag einen kleinen Spaziergang in der Nähe unseres Hotels in Schmidt, wo wir von oben noch einmal auf den Bereich der Rurtalsperre hinabschauen konnten, in dem wir zuvor mit dem Kajak unterwegs waren.

 GC77V13 – Paddeln auf dem Rursee #2

Gesamtstrecke: 8.9 km

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