Traumschleife Nohener-Nahe-Schleife

Heute war Tag 1 unseres Hunsrück-Urlaubs und da der Wetterbericht für die nächste Zeit nicht wirklich prickelnd aussah, hatten wir uns zum Einstieg direkt für den Anreisetag noch eine Wanderung auf der Nohener-Nahe-Schleife ausgeguckt.

Baustellen- und Straßensperrungsschilder ließen auf der Anfahrt kein gutes Gefühl aufkommen, doch konnten wir unser Auto so gerade eben noch als Letztes auf den zur Zeit eher provisorischen Wanderparkplatz inmitten der Baustelle quetschen. Gut, dass wir uns für diese Runde den Feiertag ausgesucht hatten und somit heute keine Bautätigkeit herrschte.

Nach Überwinden dieses Hindernisses ging es dann aber endlich auf die Runde, die uns von Beginn an sehr gut gefiel. Viele schöne schmale Pfade, immer mal wieder tolle Aussichten und ein lauschiges Flusstal machten richtig Laune.

An einem Selbstbedienungs-Weinstand besorgten wir uns ein kleines Fläschchen Rotwein, dass wir allerdings erst etwas später genossen, da an dem benachbarten Aussichtspunkt doch ziemlich viel Trubel herrschte.

Etwa zur Hälfte der Strecke querten wir die Nahe an der Schleifmühle und wenig später ging es wieder bergan auf die Höhen des Hunsrücks. Hier gab es auf der perfekt ausgeschilderten Runde dann wieder schöne Waldpassagen, die sich mit tollen Blicken ins Nahetal abwechselten.

Gegen Ende der Tour führte der Weg zum Teil über den Waldgeistersteig mit diversen Spiel- und Spaßstationen und bald darauf erblickten wir wieder den Start- und Zielpunkt in Nohen. Die Runde war ein super Einstieg in den Urlaub und wurde 2015 zu Recht zu den 10 schönsten Wanderwegen Deutschlands gewählt.

Für uns ging es anschließend mit dem Auto noch ein Stück weiter nach Kell am See, wo wir für die nächsten Tage ein Hotelzimmer gebucht hatten.

Gesamtstrecke: 12.6 km
Maximale Höhe: 467 m
Minimale Höhe: 296 m
Gesamtanstieg: 492 m
Gesamtabstieg: -499 m

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