Kasematten der Stadt Luxemburg

Leider nützt einem auch die beste Wanderregion nicht allzu viel, wenn es wie aus Kübeln schüttet. Wir brauchten ein Alternativprogramm und entschieden uns für einen Abstecher ins 80 Kilometer entfernte Luxemburg.

Da es Sonntag war, verlief die Anreise unproblematisch und staufrei. Lediglich die Parkplatzsuche gestaltete sich wegen einiger Baustellen ein wenig verwirrend, doch schließlich fanden wir ein gutes Plätzchen in unmittelbarer Zentrumsnähe. Nicht zuletzt wegen der zahlreichen repräsentativen Bankenbauten, wirkte die Stadt deutlich größer, als man es bei gerade einmal gut 100000 Einwohnern erwartet hätte.

Hauptziel des Tages war zunächst ein Felsrücken oberhalb einer Schleife des Flüsschens Alzette am Ostrand der City. Hier befinden sich die Kasematten der Stadt Luxemburg, eine Verteidigungsanlage, die im 17. und 18. Jahrhundert in den Bockfelsen gehauen wurde und deren unterirdische Kammern und Gänge heute zum UNESCO Welterbe gehören. Weite Teile des Ganglabyrinths sind für Besucher zugänglich und ein idealer Besichtigungsort bei miesem Wetter.

Nach dem Ausflug in die Unterwelt sind wir noch ein wenig durch die schöne Altstadt Luxemburgs und vorbei am Großherzoglichen Palast spaziert und anschließend in ein Cafe eingekehrt. Leider wurde auch im weiteren Tagesverlauf das Wetter nicht besser, so dass wir uns spätnachmittags wieder auf den Rückweg Richtung Hunsrück machten.

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