Traumschleife Ruwer-Hochwald-Schleife

Nach dem sintflutartigen Regen gestern, sah es heute morgen beim Blick aus dem Fenster wieder nach brauchbarem Wanderwetter aus. Wir fuhren von unserem Hotel in Kell ein paar Kilometer nach Hentern und durchschritten in der Nähe des Sportplatzes das Starttor zur Ruwer-Hochwald-Schleife.

Schon waren wir auf einem tollen Pfad durch den Wald unterwegs. Langsam ging es bergan, bis wir am 460m hohen Gipfelkopf an den ersten geographischen Höhepunkt gelangten. Die Aussicht war zwar ein wenig trübe, reichte aber trotzdem weit ins Land hinein.

Über gemütliche Wiesenwege führte der Pfad hinunter an den nördlichen Ortsrand von Hentern und weiter hinab ins Tal der Ruwer, die wir schließlich auf einem Steg in verwunschener Lage überquerten. Hier begann ein toller, schmaler Trampfelpfad, der uns in einem langen Anstieg hoch zum Heckelbuschfelsen brachte und stellenweise kaum als Wanderweg zu erkennen war.

Rechts und links des Weges gediehen prächtige Pilze, denen das feuchte Wetter sichtlich guttat und immer wieder passierten wir die für diese Gegend so typischen Felsformationen.

Zurück im Ruwertal lockte uns ein Hinweisschild eines Gasthofs zu einer Einkehr in Hentern, was aber letztlich daran scheiterte, dass die angegebenen Öffnungszeiten auf der Hinweistafel nicht viel mit der Realität gemeinsam hatten. Mit leeren Mägen begaben wir uns daher auf den Schlussabschnitt der Runde, die auch hier wieder das Wandern mit tollen Wegen durch die abwechslungsreiche Landschaft zum Genuss machte.

Die am Nachmittag ausgefallene Kalorienzufuhr konnten wir dann abends in einem Restaurant in Kell nachholen, wo wir im Rahmen der Hunsrücker Kartoffeltage leckere und variantenreiche Kartoffelgerichte serviert bekamen.

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