Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg

Die letzte Traumschleife dieses Urlaubs begrüßte uns mit guten äußeren Bedingungen. Angenehme Temperaturen, lockere Bewölkung und damit verbunden eine tolle Fernsicht, die wir auf den ersten Kilometern ab dem Start in Liesenich bewundern durften.

Auf aussichtsreichen Pfaden durch Wiesen und Felder passierten wir Mittel- und Altstrimmig, ehe es hinein in den Wald und durch das Tal des Bildbachs abwärts ging. Bald erreichten wir den Mörsdorfer Bach und folgten diesem ein gutes Stück auf seinem Weg in Richtung Mosel. Das Tal war kühl und feucht und der Untergrund durch die Niederschläge der letzten Tage ein wenig matschig aber immer noch gut zu begehen.

Im Bereich der Teufelslay rückten die Felsformationen von beiden Seiten immer näher heran, so dass die Talsohle schließlich nur noch 15 Meter breit war, doch kurz darauf weitete sich die Landschaft wieder und saftige Wiesen flankierten den Bachlauf.

An der Pulgersmühle hatten wir dann den tiefsten Punkt der Runde erreicht und bogen in das Flaumbachtal ein, um auf einem tollen, schmalen Pfad zunächst langsam und gemütlich wieder anzusteigen.

Auf halbem Weg durchs Flaumbachtal folgte dann zum ersten Mal die Frage: wandern oder klettern? Der restliche Weg hinauf nach Liesenich war nämlich mit drei Klettersteigpassagen gespickt. Wer möchte, kann diese Abschnitte auf normalen Wegen umgehen, doch wir wählten die sportliche Variante und nahmen die ersten, mit Stahlseilen gesicherten Tritte und Metallstifte in Angriff. Der Burgberg-Klettersteig führte steil auf einen Felsen in Talnähe und belohnte uns mit einem schönen Ausblick.

Nach einem Abstieg über eine Leiter, erreichten wir wieder den Normalweg und folgten diesem bis zum Abzweig des Schinnkaul-Steigs. Dieser führte, wie auch später der Höhlenschlucht-Steig, durch und über einige Felsformationen, ohne jedoch besondere Ausblicke zu liefern. Den Abschluss bildete ein etwa 12 Meter tiefer Abstieg über 2 lange Leitern in einen alten Steinbruch hinein. Hier kam dann auch etwas ‚echtes‘ Klettersteig-Feeling auf, während die Seilpassagen sonst auch schon mal ein wenig übertrieben und aufgesetzt wirkten.

Eine schöne Abwechslung auf der Wanderrunde waren diese Passagen aber allemal und sie dienten uns auch als Aufwärmprogramm für den Calmont-Klettersteig an der Mosel, den wir am nächsten Tag noch gehen wollten.

Die letzten Höhenmeter zurück nach Liesenich verliefen dann wieder auf normalen aber nicht minder schönen Waldpfaden, wo wir nach einer weiteren tollen Wanderrunde Abschied vom Hunsrück nahmen.

Gesamtstrecke: 15 km
Maximale Höhe: 400 m
Minimale Höhe: 153 m
Gesamtanstieg: 498 m
Gesamtabstieg: -495 m

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