Wandertag Neanderland II – Vor den Toren Mettmanns

In den Zeiten des Corona-Virus hat man neben der Arbeit und der Jagd auf Klopapier nur noch wenige andere Möglichkeiten der Zerstreuung. Entweder man beglückt die Couch durch seine Anwesenheit oder man schwingt sich auf einen der zahlreichen Wanderwege der Umgebung, wo es in der Regel auch nicht schwer fällt, anderen Menschen aus dem Weg zu gehen.

Da wir im Neanderland schon länger nicht mehr unterwegs waren, zog es uns heute bei sonnigem Wetter mal wieder in Richtung Westen. Vom Start im Ratinger Stadtteil Homberg ging es gleich gut los und nach nicht allzu langer Zeit erreichten wir auch schon den Höhepunkt dieser Runde, den durch eine gute Portion Matsch und viele umgestürzte Bäume zur Zeit sehr naturnahen Pfad durch das Schwarzbachtal.

Nach diesem wirklich tollen Abschnitt ging es kurz vor der Autobahn 3 auf einem kurzen Anstieg hinaus aus dem Tal. Erstaunlich weit waren die Ausblicke von den kahlen Höhen, doch wurde die gute Sicht heute mit kräftigem, kaltem Ostwind teuer erkauft.

In östlicher Richtung näherten wir uns Metzkausen, wo die Wege leider ein wenig asphaltlastiger wurden. Nach Querung der L 156 änderte sich das aber wieder und die Strecke wurde deutlich angenehmer. Ein wohl erst kürzlich umgestürzter Baum musste ein wenig querfeldein umgangen werden und langsam führte der Weg zurück ins Schwarzbachtal, das auch hier wieder mit toller Landschaft punkten konnte.

Ein schöner Pfad brachte uns entlang des kleinen Gewässers zurück zum Auto und nach einer verkehrsarmen Rückfahrt wurde dann für den restlichen Tag die Couch durch unsere Anwesenheit beglückt.

GC795RT – Wandertag Neanderland II – Vor den Toren Mettmanns

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