NaturWanderPark delux: Moore-Pfad Schneifel

Es ist ja nicht so, dass wir nicht hin und wieder eh schon Urlaub in relativer Heimatnähe gemacht hätten und daher traf unsere Wahl für die diesjährige Frühjahrsauszeit die Südeifel nicht nur aufgrund der derzeitigen coronabedingten Einschränkungen, sondern auch wegen der vielen positiven Erfahrungen, die wir in deutschen Wandergebieten schon gesammelt hatten.

Im Vorfeld des Urlaubs hatten wir uns bereits einige Touren ausgeguckt und der Moore-Pfad Schneifel sollte sich gut in die Anfahrt integrieren lassen. Nach einer verzögerungsfreien Anreise über Köln und Blankenheim steuerten wir deshalb gegen Mittag den großen Parkplatz am „Schwarzen Mann“ an.

Heute verloren sich nur wenige Autos auf der großen Asphaltfläche, doch im Winter mag das durchaus anders aussehen, da es hier im Umfeld der dritthöchsten Eifelerhebung ein beliebtes Skigebiet gibt. Jetzt waren die schmalen Pfade, die uns direkt vom Parkplatz weg durch ein ausgedehntes Waldgebiet führten natürlich vollkommen schneefrei.

Tief im Wald verborgen erreichten wir bald die in Trümmern liegenden Überreste des Westwalls. Noch mehrere Male sollten wir auf dieser Runde auf ehemalige Bunker und Befestigungsanlagen dieses Verteidigungssystems aus unseliger Zeit treffen.

Deutlich freundlicher war da schon der teilweise auf Bohlenwegen verlaufende Abschnitt durch das Hochmoor im Quellgebiet des Alfbachs, obwohl wegen der anhaltenden Trockenheit nicht viel Sumpf zu sehen war.

Vom Dreiländerblick aus konnte man weit nach Belgien und Luxemburg hinüberschauen, auch wenn der bedeckte Himmel die Sicht ein wenig einschränkte. Nun folgte leider eine recht langweilige Passage über eine breite Forstautobahn, doch gegen Ende der Wanderung gewannen glücklicherweise die Singletrails noch einmal die Überhand.

Gut 40 Minuten hatten wir anschließend noch zu fahren, bis wir unser Hotel in Mettendorf erreichten, das für die nächsten Tage unsere Wanderbasis sein sollte.

Gesamtstrecke: 15.39 km
Maximale Höhe: 706 m
Minimale Höhe: 543 m
Gesamtanstieg: 296 m
Gesamtabstieg: -302 m

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