Traumschleife Ehrbachklamm mit Schöneckschleife

Waren wir bisher nur in der Eifel unterwegs gewesen, fuhren wir an diesem Samstag auf die gegenüberliegende Moselseite bis zum Ort Brodenbach und von dort ein gutes Stück in den Hunsrück hinein. Nach serpentinenreicher Anfahrt stellten wir unser Auto am Ortsrand von Oppenhausen ab.

Im Gegensatz zur gestrigen Wandertour begann die Traumschleife Ehrbachklamm auf der Höhe und startete entlang von Feldern mit weiten Ausblicken in die Umgebung, doch schon bald ging es in den Wald hinein. Nach einer letzten Aussicht von der Beulslay führte dann ein steiler Weg bis tief hinunter in die Ehrbachklamm.

Hier begann der schönste Abschnitt des Tages. Ein naturbelassener Pfad quetschte sich neben dem Ehrbach durch das enge und tief eingeschnittene Tal. Es war kühl und feucht und hier und da hatte man das Gefühl, der Weg verliefe mehr im als neben dem Bach. Brücken, Stahlseile und kurze Leitern halfen an kniffligen und rutschigen Stellen und wir kamen nur langsam voran. Das lag teils am Untergrund teils aber auch an den tollen Fotomotiven, die sich immer wieder anboten. Trotzdem war dieser Abschnitt viel zu schnell vorbei und es folgte ein sehr steiler Anstieg aus dem Tal heraus.

Hier entschieden wir uns mit der optionalen Schöneckschleife für die längere Variante der Wanderung, obwohl hinter uns bereits eine dicke Schauerwolke aufzog. Die erwischte uns dann bald darauf und da plötzlich der Wind einschlief, blieb sie uns auch länger erhalten als erwartet. Immerhin fanden wir an der Daubisberger Mühle Unterschlupf und verkürzten uns die Wartezeit auf das Regenende mit einem Eis.

Nach dieser ungeplanten Pause ging es weiter auf schönen Waldwegen und vorbei am Schloss Schöneck. In einem weiten Bogen brachte uns die Wanderung dann wieder zurück auf einen schmalen Pfad oberhalb der Ehrbachklamm und noch einmal steil hinab in die Teufelsschlucht, aus der es auf der anderen Seite natürlich ebenso steil wieder hinausging.

Das Wetter hatte sich in der Zwischenzeit wieder deutlich gebessert, so dass wir sowohl die letzten Aussichtspunkte als auch den nun wieder eher gemütlichen Weg zurück zum Auto noch ganz in Ruhe genießen konnten.

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