NaturWanderPark delux: Nat’Our Route 5 – Vianden-Falkenstein

Ein drittes Mal passierten wir die Grenze zu Luxemburg und steuerten den Ort Vianden an. Eine mittelalterliche Burg thront hier hoch über der alten Gemeinde und dem Flüsschen Our und üblicherweise ist Vianden einer der wichtigsten Touristenorte Luxemburgs.

Derzeit lief der Tourismus allerdings noch deutlich auf Sparflamme, was für uns den positiven Nebeneffekt hatte, dass wir ohne Probleme einen kostenfreien Parkplatz in Burgnähe bekamen. Und genau dort, an der Burgzufahrt, begann auch unsere Wanderrunde.

Auf den ersten Kilometern ging es gefühlt entweder senkrecht bergauf oder genauso steil wieder bergab. Das aber immerhin auf einem schönen, schmalen Pfad. Geruhsamer wurde es erst, als wir an das Ufer des Our-Stausees kamen, dem wir nun einige Zeit folgten. Dieser Stausee ist übrigens das Unterbecken eines der größten europäischen Pumpspeicherkraftwerke.

Auf einer Fussgängerbrücke überquerten wir den schmalen, langgezogenen See, waren damit wieder auf deutschem Boden und begannen den langen Aufstieg hinauf zur Burg Falkenstein. Ein schöner Singletrail brachte uns durch den Wald weiter bergan bis zur Hangkante. Dort gab es dann trotz des wolkenverhangenen Himmels tolle Ausblicke über den Our-Stausee.

Auf dem Abstieg zurück nach Vianden tauchte dann plötzlich vor uns ein kleiner Fels mit einem Geländer darauf auf. Was zunächst nur wie ein Aussichtspunkt aussah, entpuppte sich wenig später als erstaunlich lange, fast schon klettersteigartige Passage, die aussichtsreich über einen Felsgrat führte.

Unten im Tal folgten wir erneut der Our und machten uns schließlich an den Schlussanstieg zurück zur Burg. Zur Unterstützung der nur spärlich besuchten Gastronomie gönnten wir uns anschließend noch eine leckere Pizza in einem Straßenlokal im Zentrum Viandens und auf der Rückfahrt wurde auch unserem Auto noch etwas Gutes getan: volltanken für 1,05€/l Super.

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