Kitzbüheler Alpen – Vom Wildpark Aurach nach Kitzbühel

Kitzbüheler Alpen – Vom Wildpark Aurach nach Kitzbühel

Mit der Umstellung der beiden Kitzbüheler Wanderungen hatten wir alles richtig gemacht. Der Regen und die Gewitter der vergangenen Nacht hatten sich zwar verzogen, doch der Himmel war grau und die Sicht nicht mit gestern vergleichbar. Es wäre wirklich schade gewesen, wären wir heute auf dem Kitzbüheler Horn unterwegs gewesen.

So begann unsere Tour mit einem Transfer zum Wildpark Aurach. Dort sahen wir allerdings nur kurz aus der Ferne das Damwildgehege, denn wir starteten direkt einen langen, gleichmäßigen Anstieg über einen Fahrweg hinauf zu einer der zahlreichen Almen. Nach gut 400 Höhenmetern bogen wir in einen schönen Hangweg ein, der nur noch langsam anstieg und über Wiesengelände bis hinauf zum Gaisbergsattel auf 1683m führte.

Mit geringem Gefälle ging es weiter auf einem Pfad hinüber zur Bichlalm, das Wetter wurde langsam besser und die Sicht hinunter ins Tal nach Kitzbühel und zum gegenüberliegenden Hahnenkamm klarer. An der Bichlalm kehrten wir ein, genossen den schönen Ausblick von der Terrasse und begaben uns anschließend auf den langen Abstieg ins Tal.

Nach zwei Dritteln der Strecke passierten wir den Lackenhof, einen Ziegenzuchtbetrieb der diverse Eigenprodukte direkt ab Hof vermarktete und nutzten die Gelegenheit, einen Becher frische Ziegenmilch zu trinken, die zu unserer Überraschung geschmacklich extrem nah an der Kuhmilch lag. Nach einem kurzen Plausch mit dem Landwirt setzten wir unseren Abstieg bis zur Bundesstrasse fort und fuhren von dort mit dem Bus zurück nach Kitzbühel.

Da wir für diese Urlaubswoche einen pauschalen Seilbahnpass für die Region hatten, setzten wir uns spontan noch in eine Gondel der Hahnenkammbahn, um uns den Startbereich der Streif anzuschauen. Gerade einmal einhundert Meter von der Bergstation entfernt steht man am Starthäuschen der weltberühmten Abfahrtsstrecke, schaut auf den unglaublich steilen Starthang und sieht die Piste hinter der Kante der Mausefalle im Nichts verschwinden.

Unwillkürlich fragt man sich, welche Störung bei einem Skirennfahrer wohl vorliegen muss, der sich hier im Winter auf vereister Strecke im Schuss den Hang hinunterstürzt. Wir jedenfalls nahmen lieber wieder die Seilbahn ins Tal und zogen am Abend bei ordentlichem Wetter noch einmal los in die Fußgängerzone von Kitzbühel.

Total distance: 14.2 km
Max elevation: 1685 m
Min elevation: 772 m
Total climbing: 615 m
Total descent: -954 m

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*