Hermannshöhen #04 – Von Lienen bis Hilter

Nach dem Start in den nächsten Wandertag dauerte es nicht lange, bis wir auf Betriebstemperatur waren. Zwar lag unser Hotel nicht weit vom Hermannsweg entfernt, doch leider ganz unten am Fuß des Teutoburger Walds, während der Wanderweg natürlich über den Rücken verlief.

Einmal oben angekommen wurde es deutlich gemütlicher und es ging bei immer noch sonnigem und sehr warmem Wetter erst mal wieder ein gutes Stück durch den Wald. Hier trafen wir auf einen Wegemarkierer, der gerade damit beschäftigt war, ein Schild des Hermannswegs zu erneuern. Wir kamen ins Gespräch, lobten die sehr gute Beschilderung des Wegs und erfuhren, dass ein großer Teil der Strecke gerade erst neu markiert worden war. Hinter Bad Iburg sollte es aber noch ein paar Lücken geben und tatsächlich bemerkten wir im weiteren Verlauf, dass die Markierung dort deutlich schlechter wurde, aber die Abhilfe war ja schon unterwegs.

In Bad Iburg nutzten wir gegen Mittag einen Imbiss in schöner Lage am Charlottensee für eine kleine Erfrischung und zogen dann weiter hinauf zum Schloss. Nach einer kurzen Besichtigung verließen wir die Stadt und wurden schon bald wieder vom Wald verschluckt. Der Himmel wurde dunkler und von Minute zu Minute wurde es windiger. Regen fiel zum Glück keiner und später kam auch die Sonne noch einmal heraus, doch der starke Wind sollte uns für den Rest des Tages begleiten.

Ein letztes Mal ging es steil bergan zum Spannbrink und dann kam auch schon bald unser Etappenziel in der Gemeinde Hilter in Sicht. Etwa 2,5 Kilometer nördlich des Ortszentrums, verbrachten wir die Nacht in einer Pension mit angeschlossenem Restaurant und das Ganze nur einen Steinwurf vom Wanderweg entfernt.

Gesamtstrecke: 16.09 km
Maximale Höhe: 241 m
Minimale Höhe: 101 m
Gesamtanstieg: 470 m
Gesamtabstieg: -416 m

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