Hermannshöhen #05 – Von Hilter bis Borgholzhausen

Nicht einmal fünf Minuten hatte es heute morgen gedauert, bis wir den Hermannsweg wieder unter den Füßen hatten. Die Temperatur war deutlich wandertauglicher als an den letzten Tagen, denn der Wind hatte gestern und in der Nacht die warme Luft weggepustet.

Wir querten eine Bahnlinie und die A33 und verschwanden nach einer ersten kleinen Aussicht für längere Zeit im Wald. Ein schöner Pfad führte durch ein Gebiet mit älterem Baumbestand und brachte uns die ersten Höhenmeter des Tages ein.

An der Noller Schlucht hatten wir am späten Vormittag dann mal wieder einen geographischen Tiefpunkt erreicht, ehe es erneut in ein Waldgebiet und steil bergauf zur Steinegge ging. Dort erwartete uns der Fernmeldeturm Dissen, der uns auf seine 25 Meter hohe Aussichtsplattform lockte. Bei recht klarem Wetter hatten wir einen tollen Ausblick auf den Höhenzug des Teutoburger Waldes und das platte Land drumherum.

Bald darauf folgten wir für ein paar hundert Meter der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und NRW und kehrten in unser heimisches Bundesland zurück. An der Johannisegge erreichten wir den Luisenturm und damit bereits den zweiten Aussichtsturm des Tages. Aus 16m Höhe konnten wir von hier schon gut unser Tagesziel Borgholzhausen ins Visier nehmen. Hinter dem Turm ging es dann auch direkt steil hinunter in das kleine Städtchen am Nordrand der Westfälischen Bucht.

Wir steuerten die Terrasse eines gut besuchten Cafes an und gönnten uns erst einmal eine ausgiebige Pause. Auf einer kleinen Runde durch den Ortskern schauten wir uns nach Einkehrmöglichkeiten für den Abend um und suchten schließlich unsere am Ortsrand gelgene Pension für die kommende Nacht auf. Im ansonsten recht beschaulichen Borgholzhausen ließen wir den Abend dann ganz westfälisch in einem libanesischen Bistro ausklingen.

Gesamtstrecke: 17.9 km
Maximale Höhe: 307 m
Minimale Höhe: 116 m
Gesamtanstieg: 600 m
Gesamtabstieg: -614 m

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