Hermannshöhen #06 – Von Borgholzhausen bis Halle Westfalen

Der letzte Tag dieser Hermannshöhen-Tour stand auf dem Programm und auch heute meinte es das Wetter noch einmal gut mit uns. Morgens war es zwar noch etwas frisch, doch die Sonne sorgte schnell für angenehm wandertaugliche Bedingungen.

Nach wenigen Metern hatten wir unseren Übernachtungsort Borgholzhausen hinter uns gelassen und mit schönem Blick zurück auf die Johannisegge erreichten wir schon bald die erste Sehenswürdigkeit, die Burg Ravensberg. Nach einer kurzen Runde durch die alte Festungsanlage folgten wir weiter dem Hermannsweg, überquerten ein paar kleinere bewaldete Hügel und passierten zwei Bachtäler mit offenerem Wiesengelände.

Am späten Vormittag gelangten wir an den Hauptanstieg des Tages hinauf zur großen Egge. Auch in diesem Gebiet hatten Trockenheit und Borkenkäfer den Fichtenbestand ordentlich dezimiert. Ein großer Teil der abgestorbenen Bäume war bereits abgeholzt worden, was für erschreckend kahle Flächen sorgte, uns andererseits aber auch immer wieder Ausblicke in umliegenden Ebenen ermöglichte.

Noch einmal ging es hinunter in ein Tal und ein letzter kleiner Anstieg brachte uns hinauf zur „Kaffeemühle“. Seinen Namen verdiente sich dieser Aussichtspavillon zum einen wegen seiner markanten Form und zum anderen, weil er von einem Kaufmann errichtet wurde, der unter anderem mit Kaffee handelte. Von diesem sonnigen Plätzchen hatten wir unseren Zielort Halle bereits gut im Blick.

Wir verließen den Hermannsweg, stapften in die Stadt und steuerten nach einem Zwischenstopp in einer Pizzeria schließlich den Bahnhof an. Über Osnabrück fuhren wir mit dem Zug zurück nach Hörstel und von dort mit dem Auto in die Heimat, wobei wir auf eine tolle Wanderung und einen wunderschönen Weg zurückblicken konnten, der uns äußerst positiv überrascht hatte.

Gesamtstrecke: 13.74 km
Maximale Höhe: 312 m
Minimale Höhe: 117 m
Gesamtanstieg: 431 m
Gesamtabstieg: -438 m

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