Thüringer Wald: Durch den Lauchagrund

Auf der Suche nach einer Beschäftigungsmöglichkeit für die nächsten Tage packten wir ein paar Tage Urlaub verbunden mit der Frage nach einem ordentlichen Wandergebiet, einem brauchbaren Wetterbericht und vernünftiger Erreichbarkeit in einen großen Topf. Das Ganze wurde umgerührt, gut durchgeschüttelt, umgestürzt und heraus kam: der nördliche Thüringer Wald.

Eine passende Unterkunft inklusive Transferpaket für zwei Etappen auf dem Rennsteig hatten wir ebenfalls schnell gefunden, weswegen es für uns am Freitag mit gerade mal einem Tag Planungsvorlauf nach Bad Tabarz ging.

Die Anfahrt verlief vollkommen unproblematisch, so dass wir gegen 13 Uhr für eine erste Aufwärmrunde bereitstanden. Direkt hinter dem Hotel folgten wir bei sonnigem Wetter einem Forstweg zum Kneipp-Kurpark und gingen von dort durch den Lauchagrund in eines der Seitentäler des Thüringer Walds hinein. Der Weg stieg leicht an und nach etwa einem Kilometer zeigten sich rechts und links ein paar Kletterfelsen.

An einer Kehre verließen wir die Talsohle, stapften weiter bergan und erreichten mit dem Hirschgrund schon bald einen ersten tollen Aussichtspunkt. An den Zinnen der Bärenbruchwand vorbei gelangten wir zum Aschenberg, einem Felsen mit fantastischem Ausblick. Schier endlose Wälder füllten das Blickfeld aus und über allem thronte der 916 Meter hohe Große Inselsberg, der morgen auf unserer Wanderroute liegen sollte.

Mit schöner Aussicht hinunter auf Bad Tabarz stiegen wir vorbei an der Hexenbank langsam wieder ins Tal ab und kehrten zurück zum Hotel, wo wir auf der Terrasse die letzten wärmenden Sonnenstrahlen bei einem kühlen Bierchen genossen.

Gesamtstrecke: 11.29 km
Maximale Höhe: 655 m
Minimale Höhe: 421 m
Gesamtanstieg: 380 m
Gesamtabstieg: -395 m

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