Kappadokien – Rotes Tal bei Çavuşin, Paşabağı und Zelve

Nach gerade einmal 10-minütiger Fahrt hatten wir den Startpunkt der Wanderung durch das Rote Tal nach Çavuşin erreicht. Bei herrlichem Sonnenschein sollte heute das Gebiet, dass wir bereits vom Ballon aus gesehen hatten, zu Fuß erkundet werden.

Die Speicherkarten der Fotoapparate liefen ein Weiteres mal heiss, denn hinter jeder Wegbiegung fanden wir tolle Ausblicke auf die ausgewaschene Tufflandschaft. Je nach Mineraliengehalt schimmerte das poröse Gestein rötlich, bläulich, grünlich oder einfach nur weiss vor einem strahlend blauen Himmel.

In Çavuşin gab es mal wieder einen leckeren Mittagsimbiss und durch ein kleines Weinbaugebiet liefen wir weiter zu den Feenkaminen von Paşabağı, während hoch über uns auf einem Felsen ein Adler auf uns herabschaute.

Der sich über drei benachbarte Täler erstreckende, vollständig aus Höhlen bestehende und bis 1953 bewohnte Ort Zelve, war unser nächstes Ziel. Zahlreiche eingestürzte Wohnungen und viele abgebrochene Felsblöcke zeugten davon, dass die Behausungen im weichen Gestein nur von begrenzter Haltbarkeit sind.

Mit einem kleinen Abstecher über den durch die Töpferei bekannten Ort Avanos, der vom längsten Fluss der Türkei, dem Kızılırmak durchflossen wird, ging es wieder zurück zu unserem Hotel.

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