Mongolei – Von Ulan Bator in den Terelj-Nationalpark

Die in unserem Hotel untergebrachten Teilnehmer der asiatischen Juniorenmeisterschaften im Ringen sorgten mit ihrem Bärenhunger für ein ordentlich geplündertes Buffet, so dass das Frühstück eher spärlich ausfiel.

Satt wurden wir aber trotzdem und so packten wir unsere Sachen und besichtigten zunächst das Gandan-Kloster in Ulan Bator. Das größte buddhistische Kloster der Mongolei faszinierte mit vielen Gebetsräumen, zahlreichen Gebetsmühlen und einer gewaltigen, 26 Meter hohen Gottheitenstatue.

Über die chronisch verstopften Ausfallstraßen bahnten wir uns anschließend einen Weg heraus aus der Stadt. Die zum Teil erst vor wenigen Jahren gebauten Straßen waren bereits wieder derart marode, dass der Busfahrer immer wieder in Schlangenlinien den gröbsten Schlaglöchern ausweichen musste.

Nach ca. 70km erreichten wir schließlich unser erstes Jurtencamp im Terelj-Nationalpark. Die Jurten waren mit zwei einfachen Betten, einem kleinen Tisch und zwei Hockern ausgestattet. Es gab Licht und eine Steckdose. Toiletten und Duschen befanden sich in einem zentralen Gebäude.

Nachmittags brachen wir vom Camp zu einer Wanderung auf, die uns über 9km zum etwa 1750m hoch gelegenen Kloster Aryaval führte. Erstaunlich grün und blumenreich präsentierten sich die Flächen der Gebirgssteppe und vom Kloster bot sich ein fantastischer Ausblick über das weite Bergland nordöstlich von Ulan Bator.

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