Mongolei – Kultur und Geschichte in Ulan Bator

Nach dreizehn erholsamen Nächten in Jurten fiel die erste Übernachtung im Hotelzimmer noch reichlich ungewohnt aus. Dennoch machten wir uns nach dem Frühstück gut erholt auf den Weg zum Nationalen Geschichtsmuseum.

Unser Reiseleiter Matthias führte uns in gewohnt lockerer und kompetenter Art durch die Ausstellung, und von der frühzeitlichen Besiedlung über den allgegenwärtigen Dschingis Khan bis hin zur Neuzeit gab es viel über die mongolische Geschichte zu erfahren. Dazu passend gab es als nächsten Programmpunkt einen Besuch im Winterpalast des Bogd Khan, dem weltlichen und religiösen Führer der Mongolei zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zum Mittagessen fuhren wir in ein ‚mongolisches‘ Restaurant, wie man es ähnlich auch in vielen westlichen Ländern kennt. Obwohl dieses ‚Mongolian BBQ‘ mit der klassischen mongolischen Küche nichts zu tun hat, erfreuen sich in Ulan Bator mittlerweile mehrere dieser Lokale einer hohen Beliebtheit.

Nach einem weiteren Stadtbummel am Nachmittag und einem leckeren Abschiedsessen, ließen wir unseren letzten Abend in der Mongolei in einem netten Biergarten ausklingen.

Und noch ein weiteres Kuriosum: obwohl die Mongolei im Fußball ähnlich erfolgreich ist, wie eine Nacktschnecke im Marathonlauf und obwohl die Anstoßzeiten der WM-Spiele zwischen 0 und 6 Uhr Ortszeit lagen, gab es in Ulan Bator zahlreiche Public-Viewing-Zelte, die zumindest dem Lärmpegel zufolge auch eine beträchtliche Zuschauerzahl anzogen. Im vorher erwähnten Biergarten wurden wir am Abend vor dem Spiel Deutschland gegen Ghana im Übrigen von Kellnern in den Trikots von Müller und Özil bedient.

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