RBW#1 – Der Weg ist das Ziel! – Vom Rolandsbogen bis Andernach

Als uns vor knapp 5 Jahren die Rheinsteig-Etappen ausgingen, waren wir einige Monate später auf den Rheinburgenweg als Ersatzdroge umgestiegen. Die #3 aus dieser Serie sind wir im Spätsommer 2010 gegangen. Uns war klar, dass wir auch den Rheinburgenweg in voller Länge absolvieren wollten, doch aus verschiedenen Gründen kamen wir erst mal nicht mehr dazu, Mehrtageswanderungen anzugehen.

Jetzt endlich passte es mal wieder, der Wetterbericht versprach traumhafte Bedingungen und so wurde kurzfristig in Remagen ein Hotel gebucht und nach verhältnismäßig stauarmer Anfahrt ging es los. Wie schon damals, hatten wir uns auch dieses Mal eher an den offiziellen Etappen orientiert und die Tour auf 3 Tage aufgeteilt.

In Rolandseck fühlten wir uns sofort in alte Zeiten zurückversetzt, denn es ging direkt mal ordentlich bergauf. Leider war der Zugang zum Rolandsbogen nach einem Erdrutsch gesperrt, so dass wir nicht mit einer Aussicht auf den Drachenfels belohnt wurden. Eher abseits des Rheins führte der Weg über die Höhen in Richtung des ersten Tagesziels bis nach Remagen. Zwischendrin drohte uns eine Wegsperrung wegen Waldarbeiten auszubremsen, doch wir hatten Glück und konnten den Arbeitsbereich der Baumschubser auf einem schmalen Pfad umgehen. Zum Abschluss des Tages gab es noch einen schönen Blick über die Apollinariskirche auf Remagen, bevor wir wenig später unser Nachtlager erreichten.

Auch am zweiten Tag bekamen wir den Rhein nur selten zu Gesicht. Dafür querten wir bei Sinzig die Ahr und bei strahlendem Sonnenschein ging es durch menschenleere Wälder bis Bad Breisig, wo sich wiederum kurz vor dem Etappenziel doch noch tolle Blicke auf das Rheintal boten. Mit dem Zug fuhren wir wieder zurück nach Remagen, wo schon ein gemütliches Bett, vorher aber noch ein umso gemütlicheres Brauhaus auf uns warteten.

Der krönende Abschluss der Tour war dann Tag 3. Schon kurz nach dem Start in Bad Breisig wurde mit Höhenmetern nur so um sich geworfen. Zur Belohnung gab dann aber eine fantastische Aussicht von der Reutersley. Sehr schön war auch der darauf folgende Pfad am Hang entlang. Im Bereich um Brohl-Lützing folgte der nächste Konditionstest und weitere fantastische Aussichtspunkte, während sich wenig später ein Vulkanlehrpfad mit vielen geologischen Besonderheiten anschloss. Langsam aber sicher näherten wir uns damit dem letzten Wegpunkt des Caches.

Für die restliche Strecke nach Andernach wählten wir die längere, offizielle Variante und so gingen für uns drei wunderbare Tage auf dem Rheinburgenweg zu Ende. Die Touren #2 und #4 stehen auf jeden Fall noch auf unserem Programm.

Ein dickes Dankeschön für die tolle Wanderung (jetzt wissen wir wieder, was uns die ganze Zeit gefehlt hat)!

Streckenlänge: ca. 50 km und 1600 Höhenmeter

Rheinburgenweg #1 – Der Weg ist das Ziel!

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