Madeira: Erster Ausflug ins Hochland der Insel

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zum ersten Mal ins Hochland um ein paar leichte Cache-Touren anzugehen. Der Charakter der Straßen ist hier ein ganz anderer. Tunnel sind vollkommen unbekannt, die Straßen sind kurvig, oft eng und schlecht asphaltiert und wegen der großen Höhenunterschiede immer wieder seeeeehr steil. Da sägt man dann manchmal minutenlang bei 5000 U/min im ersten Gang, untermalt von einer nervtötenden Geräuschkulisse, einen Hang hoch, weil an Hochschalten einfach nicht zu denken ist.

Bei angenehmen 20 Grad und strahlendem Sonnenschein begann der erste Caching-Tag:

#840 – 12:20h – GC1KGMH – Anita Nas Montanhas

Unsere erste Levadawanderung (zu den Levadas später mehr…). Ein schöner Vorgeschmack auf die nächsten Tage. Der einfache Spaziergang führte durch ein malerisches Tal. Am Final ging es etwas ins Buschwerk, doch die präzisen Koordinaten erlaubten einen schnellen Fund. Für die Einheimischen scheint sonntags die Jagd (auf Kaninchen?) DIE Freizeitbeschäftigung zu sein. Immer wieder trafen wir an diesem Tag auf kleine Gruppen mit Schrotflinten. Freizeitbeschäftigung Nr. 2 ist übrigens das Grillen (der zuvor erlegten Kaninchen?).

#841 – 13:15h – GC1AQHJ – Rosário

Etwas verloren wirkte die Marien-Statue in der kargen Hochebene. Das Rätsel hatten wir schon im Vorfeld gelöst und so hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Cache. Wieder hörte man aus allen möglichen Richtungen Schüsse.

#842 – 13:50h – GCWVTR – Frogs

Wir wählten die ‚fast-drive-in‘ Variante, denn wir wollten noch ein paar andere Ziele in der Hochebene anfahren. Etwas unpräzise erscheinende Koordinaten verlängerten die Suche ein wenig.

#843 – 14:40h – GC1N166 – Bosque Mágico – Magic Forest

Wieder ein kurzer Spaziergang. Am Final schien über uns die Sonne, im Tal hingen aber dichte Wolken. Leider keine Aussicht zur Küste aber ein nettes Wäldchen mit knorrigen alten Bäumen.

Ach ja, hier wurde dann übrigens fleißig gegrillt.

#844 – 15:20h – GC18W30 – Janéla

Gerade mal etwa 2 Kilometer Luftlinie vom letzten Cache entfernt bot sich uns ein völlig anderes Bild. Etwas abseits vom Final (wir konnten die Dose problemlos finden) stießen wir auf einen Aussichtspunkt und hier hingen keine Wolken im Tal. Wir hatten eine fantastische Sicht in die tiefe, zerklüftete Schlucht. Spontan stellte sich uns die Frage: wie kann man bloß das kleine Haus am gegenüberliegenden Hang erreichen???

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*