Lahnwanderweg #3: Von Nassau nach Nievern

Weiter ging es in Nassau und wieder einmal starteten wir die Etappe mit einem Eishörnchen in der Hand. Nach ein paar Metern hatten wir den Ort dann auch schon hinter uns gelassen und der Lahnwanderweg zeigte wie üblich den folgenden Ablauf: rauf – Aussicht – runter – wieder rauf – usw.

Wirklich klasse die Streckenführung und die Landschaft liess zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Die steigenden Temperaturen sorgten allerdings in Verbindung mit steigenden Wegen für wiederholte Schweissüberflutungen der Wanderbekleidung. Daher kam uns im malerischen, aber vom Autoverkehr etwas gebeutelten Dausenau ein kleiner Biergarten gerade recht, um die Flüssigkeitsreservoirs für den weiteren Weg nach Bad Ems aufzufüllen. Ein interessantes Bauwerk in Dausenau ist übrigens der schiefe Turm, gegen den der Namensvetter in Pisa förmlich kerzengerade ist.

In Bad Ems angekommen (natürlich galt es vorher wieder einen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf den Ort zu erklimmen) verzichteten wir dann auf eine Erfrischung aus der Römerquelle, denn 42 Grad warmes Wasser war jetzt eindeutig abzulehnen. Stattdessen wählten wir – nein, kein Eis – sondern Weizenbier und Flammkuchen. Der restliche Weg bis zum Hotel verlief zwar relativ flach, aber dadurch auch eher durch besiedeltes Gebiet. Dennoch war es auch heute wieder ein wunderschöner Tag mit vielen tollen Erlebnissen.

Streckenlänge: 17,4km

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