Via Engiadina: Vinadi – Tschlin

Dieses Mal führte uns unser Urlaub in die Schweiz. Genauer gesagt ins Unterengadin. Dort wollten wir den Engadiner Höhenweg (einheimisch: Via Engiadina) von Vinadi bis Zernez bewandern. Gebucht hatten wir die Tour bei Wikinger-Reisen, die sich um die Unterkünfte und den Gepäcktransport kümmerten und das auch ohne die geringsten Probleme zu erledigen wussten.

Nach dem schwülen Wetter bei der gestrigen Anreise war es heute zwar immer noch recht warm, aber doch eine ganze Spur angenehmer. Vor allen Dingen war es aber trocken, denn den ersten Wegabschnitt von Vinadi bis oberhalb von Martina sollte man nicht bei rutschigem Untergrund zurücklegen.

Kurz nach dem Start im 5-Häuser-Dorf Vinadi stieg der schmale Weg steil an und führte hier und da recht nahe am Abgrund entlang, hoch über der engen und schroffen Innschlucht. Immer wieder konnte man spektakuläre Blicke auf den wild dahinrauschenden Fluss erhaschen und musste kleine Gebirgsbäche in Seitentälern überwinden.

Entferntes Donnergrollen konnte uns nur kurz nervös machen, denn schnell war klar, dass das drohende Gewitter weiter in Richtung Italien ziehen würde.

Nach den ersten anstrengenden und etwas anspruchsvolleren Kilometern wurde der Weg dann deutlich breiter und führte durch wunderschön blühende Bergwiesen ins kleine Höhendorf Tschlin, wo wir die kurze Wartezeit auf den Postbus in einem lauschigen Biergarten mit einem Tschliner Bio-Bier überbrücken konnten.

Streckenlänge: 11,1km
Höhenmeter: +620m / -140m

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