Dark End Festival in Herford

Mono Inc. lud zum Dark End Festival nach Herford. Das verlängerte Wochenende und die brauchbar erscheinende Wettervorhersage wollten wir daher für eine 2-Tages-Tour nach Ostwestfalen nutzen.

Am Sonntag fuhren wir zunächst an Herford vorbei zur Porta Westfalica, um hoch über dem Weserdurchbruch dem alten Kaiser Wilhelm einen Besuch abzustatten. Schade nur, dass es recht trübe und die Aussicht daher eher bescheiden war. Nicht so wichtig war die Aussicht dann etwas später in Minden an der Schachtschleuse und der Brücke des Mittellandkanals über die Weser.

Abends ging es dann in Herford zum eigentlichen Ziel des Kurztrips. Neben dem Hauptact Mono Inc., rockten die Bands Dark Idols, Unzucht und Lord of the Lost gut vier Stunden lang die Bühne. Dem Taxifahrer, der uns nach dem Konzert in gefühlten 23 Sekunden die knapp 2,5 Kilometer von der Halle bis zum Hotel gerast hat, sollte aber noch mal jemand erklären, dass Leute, die düstere Musik mögen, nicht unbedingt von einer gesteigerten Todessehnsucht getrieben sind.

Bevor es am folgenden Tag wieder nach Hause gehen sollte, fuhren wir zum Hermannsdenkmal in den Teutoburger Wald. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Aufstieg auf den Sockel des Denkmals mit weiten Blicken über Ostwestfalen belohnt. Ein kleiner Abstecher zu den Externsteinen und eine handvoll Caches rundeten den schönen Ausflug schließlich ab.

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