Rumänien Tag 8 – Abstieg zum Bâlea-Wasserfall

Heute war unsere Gruppe wieder vollzählig. Nach einer Stärkung am Morgen wurde unser Hauptgepäck zur Bergstation der Seilbahn gebracht. Wir selbst wollten über einen Sattel in ein Nebental wechseln, dort absteigen und an der Talstation unser Gepäck wieder in Empfang nehmen.

Bei endlich mal richtig schönem Wetter starteten wir also zunächst zu einem Anstieg über 150 Höhenmeter, der zwar nicht sonderlich lang, dafür aber ziemlich knackig war. Beim Blick zurück auf die Passstraße am Bâlea-See sahen wir bereits gut gefüllte Parkplätze, denn es war schließlich Wochenende.

Mit dem Erreichen des Nebentals ließen wir diesen Trubel allerdings komplett hinter uns. In dem einsamen Gebiet sollten uns für den Rest des Tages nur zwei Schäfer und zwei andere Wanderer begegnen. Ein wohltuender Kontrast zur Betriebsamkeit im Balea-Tal.

Der schmale, teilweise kaum erkennbare Pfad schlängelte sich über Bergweiden hinab. Irgendwann erreichten wir die Baumgrenze und später verlief der Weg parallel zu einem rauschenden Bach durch dichten Wald.

An der Talstation wartete bereits unser Bus, wir verluden das Gepäck und machten uns dann auf den Weg nach Sâmbăta de Sus, dem nächsten Übernachtungsort.

In Victoria, dem Heimatort unseres Reiseleiters, machten wir eine kurze Pause und wurden im Vorgarten von Tomas‘ Frau mit selbstgebackenen Krapfen verwöhnt. Bis zur Pension an unserem Tagesziel war es dann nicht mehr weit und wie üblich spendierte der Chef des Hauses zur Ankunft erst mal einen Schnaps.

Streckenlänge Wanderung ca. 8,2 km und +225/-1020 Höhenmeter

Wanderung – Transfer

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