Rumänien Tag 10 – Die Brombeerwanderung und Biertan

Heute hieß es Abschied nehmen von den Karpaten. Dazu lockte uns die Sonne noch einmal zum Frühstück nach draußen, bevor es eine kleine Abschlusswanderung gab.

Und über die sollten wir besser den Mantel des Schweigens decken. Dass es nach einer kurzen Einlaufphase entlang eines Fahrwegs mordssteil durch einen Wald bergauf ging, wäre ja noch zu verkraften gewesen. Auch mit den eher dünn gesäten Aussichtsmöglichkeiten hätten wir leben können. Problematischer war da schon, dass wir anscheinend die Ersten in diesem Jahr waren, die diesen (nicht wirklich vorhandenen) Weg gingen und uns daher teilweise durch dichtes Gestrüpp kämpfen mussten. Daher ging diese Tour auch als die ‚Brombeerwanderung‘ in unsere Gruppen-Annalen ein. Immerhin konnte Tomas unterwegs noch eine gute Tat vollbringen und zwei neue Wegweiser installieren.

Den tollen Eindruck, den wir in der letzten Woche von den Karpaten gewonnen hatten, konnte aber auch diese Wanderung in keinster Weise trüben. Nach einem Mittagessen in unserer Pension holte uns dann der Kleinbus wieder ab und wir fuhren etwa 80 Kilometer weit hinein nach Siebenbürgen.

Unsere letzte Unterkunft bezogen wir im kleinen Örtchen Biertan, das wir am Nachmittag noch ein wenig erkundeten. Hier auf dem Land schien die Zeit vor ein paar Jahrzehnten stehengeblieben zu sein. Asphaltiert war nur die Hauptstraße und vereinzelte Pferdefuhrwerke gehörten zum alltäglichen Straßenbild.

Abends waren wir schließlich zu Gast bei einer Bauernfamilie, die uns im Innenhof an einer langen Tafel mit allerlei leckeren rumänischen Spezialitäten bewirtete.

Streckenlänge Wanderung ca. 6,8 km und +/-450 Höhenmeter

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Wanderung – Transfer

 

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