Jordanien – Zum Abschluss ein Bad „im“ Toten Meer

Heute stand eine längere Busfahrt auf dem Programm. Vom Roten Meer sollte es ans etwa 300km entfernte Tote Meer gehen. Viel Zeit also für unseren erstklassigen Reiseleiter Adnan, um uns während der Fahrt entlang der israelischen Grenze noch einmal mit jeder Menge Informationen über Jordanien zu versorgen.

Durch das trockene Gebiet des Wadi Araba führte die gut ausgebaute Straße nach Norden. Nach knapp 3 Stunden Fahrt wurde die Umgebung aber immer grüner. Wasser aus den Zuflüssen zum Toten Meer wird für die Bewässerung in der Landwirtschaft abgezweigt und so befinden sich südlich des Binnengewässers und entlang des Jordantals nach Norden ausgedehnte Anbauflächen für Gemüse. Unterwegs hielten wir an einer kleinen Felsnadel, bei der es sich der Legende zufolge um Lots Frau handeln soll, die hier zur Salzsäule erstarrte.

Unser Hotel am nordöstlichen Ufer des Sees erreichten wir am frühen Nachmittag und jetzt gab es nur noch ein Ziel: ein Bad in der Salzbrühe.

Leider war es noch immer sehr windig und das Tote Meer daher recht aufgewühlt. Über 400 Meter minus zeigte das GPS-Gerät, als wir uns am tiefsten Punkt der Erdoberfläche vorsichtig durch die Brandung kämpften. Wasserspritzer ins Auge sollte man nämlich tunlichst vermeiden, da die konzentrierte Salzlösung brennt wie Hölle. Einmal im tieferen Wasser angekommen, konnten wir uns dann aber trotz des Wellengangs mal so richig treiben lassen.

Ein gemeinsames Abendessen bildete einen schönen Abschluss der Reise und am folgenden Morgen starteten wir dann gegen 6 Uhr in Richtung das Flughafens von Amman, um nach einer tollen Woche den Rückflug nach Frankfurt anzutreten.

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