Afrika 2017: Anreise und Besuch der Viktoriafälle

Am Sonntag Mittag begann die lange Anreise nach Zimbabwe – und zwar zunächst mit dem Auto nach Bochum und von dort mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen. South African Airways brachte uns dann in der Nacht zu Montag, mit Umstieg in Johannesburg, zum kleinen Flughafen von Victoria Falls.

Als wir nach knapp anderthalb Stunden die Einreiseformalitäten erledigt hatten, wurden wir vor dem Flughafengebäude direkt von unserer Reiseleiterin Gaby und dem Fahrer Brian in Empfang genommen.

Bei strahlendem Sonnenschein und circa 30 Grad fuhren wir das kurze Stück zu unserer ersten Lodge, um nach einer kleinen Erfrischungspause direkt zum ersten Höhepunkt, den Viktoriafällen, durchzustarten.

Auf der Anfahrt dorthin sah man schon von Weitem eine Gischtwolke über der Landschaft schweben und auf den letzten Metern vor den Fällen änderte sich die Vegetation dramatisch. Durch den ständigen Sprühnebel gewässert, stand man in der ansonsten trockenen und eher kargen Umgebung plötzlich in einem satt grünen Regenwald.

Während einer kurzen Einführung durch einen lokalen Guide hörte man schon das Donnern der in die Schlucht fallenden Wassermassen und dann konnten wir endlich einen ersten Blick auf die imposanten Fälle erhaschen.

Auf einer Breite von 1700 Metern stürzt der Sambesi in einer quer zum Flussverlauf liegenden engen Spalte über etwa 100 Meter in die Tiefe. Während der Regenzeit ist dabei so viel Wasser unterwegs, dass man vor lauter Gischt die Schlucht nicht mehr sehen kann und auf einem Spaziergang entlang der Fälle triefnass wird, zum Ende der Trockenzeit im November dagegen kann die Wassermenge bis auf kleine Rinnsale zurückgehen. Unser Reisezeitpunkt zur Mitte der Trockenphase bot dabei einen guten Kompromiss aus Wassermenge und Sichtbarkeit.

Auf einem gut zweistündigen Spaziergang sind wir entlang der Fälle bis zur Victoria Falls Bridge gelaufen, die die Sambesischlucht hinter den Wasserfällen überspannt und haben dabei zahlreiche Aussichtspunkte angesteuert.

Das gesamte Ausmaß der Schlucht ließ sich aber vom Boden aus nur schwer erfassen, so dass wir uns spontan dazu entschieden, für den nächsten Morgen einen Helikopterflug über die Fälle zu buchen.

Erste Tierbegegnungen gab es auch schon. An den Viktoriafällen trafen wir auf ein Warzenschwein und im Garten der Lodge grasten ein paar Impalas, doch das sollte nur ein ganz kleiner Vorgeschmack sein auf das, was uns in den nächsten Tagen erwarten sollte…

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volle Distanz: 3.67 km
Maximale Höhe: 884 m
Minimale Höhe: 871 m
Gesamtanstieg: 59 m
Gesamtabstieg: -62 m